Abgeschlossene Projekte

Bereits abgeschlossene Projekte am Lehrstuhl für Wald und Umweltpolitik (bis 2007: Lehrstuhl für Forstpolitik und Forstgeschichte) sind hier mit einer kurzen Projektbeschreibung aufgelistet. Bei den Projekten sind teilweise Links zu weiteren Informationen vorhanden. Die Liste ist nach dem Abschlussjahr der Projekte geordnet.

Jahr 2020

Europäische Forstpolitik und Forstwirtschaft. Vom Adressaten zum Gestalter von Forstpolitik

In der Europäischen Union (EU) gibt es keine eigenständige Forstpolitik. Doch lässt sich in Europa auf eine langjährige Tradition politischer Strategien zurückblicken, die zur Umsetzung einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung beitragen sollen und forstpolitische Entscheidungen in den Mitgliedsländern beeinflussen. Während Ansprüche an Wald- und Forstwirtschaft deutlich zugenommen haben (Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Naturschutz), finden sich forstliche Akteure in einem recht unübersichtlichen und dynamischen Politikfeld wieder, in dem Regelungen diskutiert und verabschiedet werden, die sich teils bis zur Bewirtschaftungsebene auswirken. Forstverwaltung und Forstwirtschaft stehen deshalb vor der Herausforderung, europäische Politikprozesse aufmerksam zu verfolgen und antizipierend zu handeln.

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Jahr 2018

Der therapeutische Beitrag von Wäldern zu Rehakliniken in Bayern

Analyse der Rolle, die Wald für die Gesundheit der Bevölkerung und das Gesundheitswesen in Bayern 2018 spielt und wie sich eine gesundheitliche Nutzung künftig entwickeln könnte. Erkundung von bestehenden Kooperationen zwischen Rehakliniken (Gesundheitssektor) und Waldbesitzern in Bayern.

Nähere Beschreibung therapeutischer Beitrag von Wäldern zu Rehakliniken

 

Jahr 2017

Mythos Wald - Ansprüche an den Wald und die Waldnutzung am Beispiel des Klosterwaldes Ettal 1700-2014

Am Beispiel der Wälder des 1803 säkularisierten Benediktinerklosters Ettal wird im Zeitraum seit etwa 1680 lokalgeschichtlich der Wandel der Ansprüche an die Wälder im bayerischen Alpenraum nachvollzogen.

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Jahr 2016

Analyse waldrelevanter Diskurse und daraus abgeleitete Kommunikationsempfehlungen

Fokussiert wurde insbesondere auf Diskurse zum Naturschutz und der Waldnutzung. Die sinnvolle Anwendung des Story-Tellings ist eine aus dem Projekt abgeleitete Empfehlungen für die Forstverwaltung.

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FZus 2020

Entwicklung und Stand der Forstlichen Zusammenschlüsse in Bayern unter besonderer Berücksichtigung der Beratung durch die Bayerische Forstverwaltung.
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Jahr 2015

Entwicklung und Erprobung von Methoden der Beteiligung und Akzeptanzsteigerung für die Bewirtschaftung von Kommunalwäldern

Überprüfung der Anwendbarkeit von Methoden der Großgruppenarbeit zur Erfassung der Einstellung der Bürger bezüglich ihrer Kommunalwälder
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Jahr 2014

Recovery of wolf and lynx in the alpine region

Untersuchung der Veränderungen der Alm- und Jagdsysteme aufgrund der Rückkehr der großen Beutegreifer
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Alpine Naturgefahren im Klimawandel

Untersuchung der Reaktionen des Naturgefahrenmanagements auf den Klimawandel unter Berücksichtung der Pfadabhängigkeit
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Jahr 2013

Möglichkeiten zur zukunfsfähigen Waldbewirtschaftung in klein- und kleinstparzellierten Waldgebieten

Initiativen und Modelle durch öffentliche und private Akteure zu überbetrieblichen Maßnahmen im strukturproblematischen Kleinstprivatwald
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Kommunikation mit Walderben und Waldbesitznachfolgern

Entwicklung eines Leitfadens für Walderben
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ARBORCHANGE

Entwicklung und Evaluierung von IT-Instrumenten für strukturverbessernde Maßnahmen in besitzzersplitterten Waldbereichen in Bayern
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Beteiligung als kommunikative Strategie in der Forstverwaltung

Entwicklung und Erprobung einer fachlichen Fortbildung für forstliche Mitarbeiter der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern
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Jahr 2012

Schutzwaldplattformen und -foren in Tirol und Bayern

Anwendung und Evaluation von Beteiligungsverfahren im Berg- und Schutzwaldmanagement
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Jahr 2011

Beratungshilfen

Pilotstudie zur Erarbeitung von Beratungshilfen für die Bayerische Forstverwaltung
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Hochwasserrisikomanagementpläne der EG-HWRM-RL

Konzeptentwurf, Implementation und Überprüfung partizipativer Aufstellungsverfahren
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Begleitung der Bergwaldoffensive

Umsetzung und Bewertung von Beteiligungsverfahren im Zuge der Bergwaldoffensive der Bayerischen Forstverwaltung
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Jahr 2009

Floodscan

Entwicklung und Evaluation von Informationsinstrumenten zur Verdeutlichung der Hochwassergefahr
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Evaluation Podcasts

Unterstützung des Wissenstransfers im Forstbereich durch den Einsatz von Podcasts
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WISSINREAK

Analyse des Wissenstransfers zwischen forstlicher Forschung, Praktikern und breiter Öffentlichkeit
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Urbane Waldbesitzer

Systematische Erfassung von Einstellung und Werterhaltung urbaner Waldbesitzer zu ihrem Wald und Entwicklung funktionierender Methoden zur Erreichung der Waldbesitzer durch Forstverwaltung und Selbsthilfeeinrichtungen.
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Regionale Waldbesitzertage und deren Evaluierung

Konzeption und Durchführung der Regionalen Waldbesitzertage 2008 und Untersuchung, ob die Konzeption der regionalen Waldbesitzertage geeignet ist, und wie sie optimiert werden kann (was veranlasst zur Teilnahme, welche Angebote sprechen an, kann eine Aktivitätsänderung der Waldbesitzer erreicht werden?).
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Jahr 2008

Akzeptanz des Nationalparks Bayerischer Wald bei der lokalen Bevölkerung

Quantitative und qualitative Befragungen im Alt- und Erweiterungsgebiet des Nationalparks
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Die Beratung der forstlichen Zusammenschlüsse - Inhalte, Methoden, Erfolge

Fortentwicklung der Beratung der forstlichen Zusammenschlüsse durch staatliche Förster
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Gemeinwohlorientierte Beratung

Gemeinwohlorientierte Beratung durch die Bayerische Forstverwaltung - Konzeption eines Beratungssystems
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Jahr 2006

Ansprüche an den Wald im Ruhrgebiet

Entwicklung eines Befragungsdesigns, um die Ansprüche der Bevölkerung in stadtnahen Wäldern zu ermitteln
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RegioHolz

Quantiative Befragung zu Vermarktungsmöglichkeiten von regionalem Holz
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Die Iphöfer und ihr Mittelwald

Im Zuge dieser Arbeit wurden Akteursgruppen rund um den Mittelwald der Stadt Iphofen analysiert. Verschiedene Akteursgruppen wie die Stadt Iphofen, die Holzrechtler des Mittelwaldes oder die Ipöfer Bürger stehen sich mit ihren teilweise unterschiedlichen Interssen in Bezug auf den Mittelwald gegenüber. Mit Hilfe von qualitativen Interviews wurden das Meinungsbild dieser Akteure analysiert und miteinander in Beziehung gestellt sowie Konfliktfelder herausgearbeitet.

Umsetzungsorientierte Naturschutz- und Landnutzungsplanung in der Peripherie lateinamerikanischer Ballungsräume

Mit Hilfe von qualitativen Interviews und einer teilnehmenden Beobachtung wurde ein partizipativer Planungsprozess zur Stadtentwicklung im Bereich illegaler Siedelungen am Stadtrandbereich von Porto Alegre evaluiert.
Literatur:
Dissertation von Andrea Zellhuber

Jahr 2005

Steigerung der Akzeptanz von FFH-Gebieten

Auf der Basis einer Konfliktanalyse von zehn Fallstudien zur Ausweisung von FFH-Gebieten wurden Strategien zur Steigerung der Akzeptanz der FFH-Gebiete entwickelt:

  • Entwicklung von Kooperationsmodellen zur Erarbeitung von Naturschutzfachplänen und Managementplänen von FFH-Gebieten
  • Entwicklung kooperativer Umsetzungsstrategien der Managementplanung durch Projekte und Maßnahmen
  • Diskussion der Strategien mit Vertretern aus der Naturschutz-, Landwirtschafts- und Forstverwaltung in einem bundesweiten Fachworkshop

Literatur:
Sauer, A., Luz, F., Suda, M., Weiland, U. 2003: Steigerung der Akzeptanz von FFH-Gebieten. BfN-Skripten 144, Bonn. 
Suda, M., Sauer, A., Luz, F., Dettweiler, G., Beck, R., 2005. FFH-Schlüssel zur Kooperation oder Motor von Konflikten? BfN-Skripten Nr. 159, Bonn.
Dissertation von Alexandra Sauer

Konfliktanalyse und -beratung bei der Festsetzung von Überschwemmungsgebieten

Für die Bayerische Wasserwirtschaftsverwaltung wurde auf der Basis von qualitativen Fallstudienanalyse typische Konflikte im Festsetzungsverfahren von Überschwemmungsgebieten herausgearbeitet und Vorschläge zur Bearbeitung entwickelt.
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Umweltmediation als Beitrag zur Konfliktlösung im Rahmen der Sanierung des Schutzwaldes bei Hinterstein

Durch ein Mediationsverfahren sollen die konfligierenden Parteien (Grundbesitzer, Jäger, Nutzer, Anwohner, Behörden) eine Win-Win-Lösung für ihren Konflikt mit Hilfe eines Dritten - dem Mediator - selbst finden. Die wissenschaftliche Begleitung soll klären, ob ein derartiges kooperatives Konfliktlösungsverfahren zur Lösung ähnlicher Problemstellungen geeignet ist sowie sein Konfliktlösungspotential für diesen und vergleichbare Fälle analysieren.
Literatur:
Dissertation von Gaby Müller

Möglichkeiten und Grenzen agrarökologischer Beratung unter besonderer Berücksichtigung des Projektes „ Strukturreiche Lebensräume in der Agrarlandschaft“ in Bayern

Parallel zum Projekt des BayStmELF wird der Erfolg einer agrarökologischen Beratungstätigkeit in 9 Pilotlandkreisen ermittelt. Ziel ist, mittels einer Evaluierung der Beratungsaktivitäten die positiven und negativen Aspekte bei der Arbeit mit Grundeigentümern und Landnutzern (Landwirtschaft, Jäger, Naturschutz, Kommunen), die Motivationen und Hemmnisse zur Teilnahme an den Programmen zu zeigen, um Perspektiven für die zukünftige Gestaltung des Handlungsfeldes zu entwickeln.

Jahr 2004

Qualitätsmanagement der Beratungsdienstleistung der Bayerischen Staatsforstverwaltung auf Forstamtsebene

Im Rahmen des durch das Kuratorium der Bayerischen Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft geförderten Projektes sollten insbesondere mögliche Messgrößen und deren Erhebbarkeit  zur Erfassung der internen und externen Beratungsqualität erarbeitet und an Fallbeispielen (Probeforstämter) getestet werden. Das Forschungsvorhaben ist eng mit dem Projekt "Kommunikationsstrategien in der forstlichen Beratung" verknüpft.

Fernerkundung und deren Verwertbarkeit in der Öffentlichkeitsarbeit der beiden Nationalparke Bayerischer Wald und Šumava

Erarbeitung eines grenzüberschreitenden und nachfrageorientierten Öffentlichkeitsarbeitskonzeptes unter zu Hilfenahme von Fernerkundungsdaten und dessen Umsetzung.

Jahr 2003

Risikobewusstsein und Risikokommunikation von Naturgefahren im bayerischen Alpenraum

Auf der Basis umfangreicher qualitativer und quantitativer Befragungen sowie von Quasi-Experimenten wurde die Wahrnehmung der örtlichen Bevölkerung von Naturgefahren wie Sturzfluten, Murgänge und Rutschungen erhoben. Die Wirkung von Kommunikationsintrumenten die die Mentalen Modelle der Bevölkerung zu diesen Naturgefahren beeinflussen sollten wurde evaluiert.
Nähere Beschreibung

Beurteilung der Erholungseinrichtungen in den Staatswäldern Bayerns durch die Erholungssuchenden

Mit Hilfe einer Zielgebietsuntersuchung wurde die Waldwahrnehmung der Waldbesucher und ihre Ansprüche an die Erholungseinrichtungen erhoben.

Nähere Beschreibung

Image und Bekanntheit der Forstverwaltung

Durch eine Kontrastierung des Selbstbildes der Staatsforstverwaltung mit dem Fremdbild, das die Bevölkerung von der Verwaltung hat, werden Empfehlungen für die Öffentlichkeitsarbeit entwickelt.
Nähere Beschreibung

Jahr 2002

Kommunikationsstrategien in der forstlichen Beratung

Aufbauend auf einer Analyse des Angebots- und Nachfrageprofils in der forstlichen Beratung werden praxistaugliche Kommunikationsstrategien entwickelt, die das Interesse der privaten Waldbesitzer an einer forstlichen Beratung erhalten, erhöhen oder wecken sollen.
Literatur:
Dissertation von Ulrike Krafft

Jahr 2001

Wahrnehmung und Bewertung abgestorbener Bestände im Nationalpark Bayerischer Wald durch Touristen

In den Jahren 1993-1997 kam es im Nationalpark Bayerischer Wald aufgrund einer Borkenkäferkalamität zu einem großflächigen Absterben der Bergfichtenwälder. In der Bevölkerung wurden daraufhin vermehrt Stimmen laut, dass sich die derzeitige Situation auf den Tourismus auswirken könnte. Anhand einer empirischen Zielgebietsstudie (je 600 Befragte in den Jahren 1997 und 2001) wurde deshalb untersucht ob die Touristen die abgestorbenen Bestände wahrnehmen, wie sie die Situation bewerten und ob dies tatsächlich zu einer Veränderung des Urlaubsverhaltens führt. Das Ergebnis zeigt, dass die Befürchtungen der örtlichen Bevölkerung bisher unbegründet sind. Ein Zusammenhang zwischen einem möglichen Urlauberrückgang und den flächig abgestorbenen Beständen war nicht festzustellen. Die meisten Touristen nahmen die Situation zwar wahr, jedoch sahen nur wenige von ihnen die abgestorbenen Bestände als Grund für die Schmälerung des Urlaubsgenusses an.
Literatur:
Suda M., Pauli B. (1998): Von Touristen und toten Bäumen. Politische Ökologie, Tourismus Spezial/98, S. 21-22.
Suda M., Pauli B. (1998): „Wir kommen wieder“: Tote Bäume schrecken Gäste im Nationalpark nicht ab. Nationalpark, Nr. 99, Heft 2, S. 40-43.

Realisierung von Holzvorräten im Kleinprivatwald - Typen von Kleinprivatwaldbesitzern und deren Entscheidungsverhalten bezüglich Waldbewirtschaftung und Nutzungsaufkommen

Im Rahmen der Untersuchung soll ermittelt werden, wie sich veränderte Rahmenbedingungen auf Einstellungen, Interessen und Verhaltensweisen der Kleinprivatwaldbesitzer auswirken. Daraus sollen Möglichkeiten der Einflußnahme auf die Bewirtschaftung des Kleinprivatwaldes, insbesondere in finanzieller und rechtlicher Hinsicht aufgezeigt und konkrete Handlungsstrategien abgeleitet werden.
Literatur:
Dissertation von Stefan Schaffner

Jahr 2000

Capacity Building for Support to Private Forest Owners and Public Participation in Slovenia

Der Fortbildungsbedarf im Bereich der Beratung für die Slowenische Forstverwaltung wird erhoben und ein Fortbildungsmodul zur Entwicklung Forstwirtschaftlicher Zusammenschlüsse entwickelt.

Wald als Aktionsfeld in Lokalen Agenda 21-Prozessen

Ziel des Projekts ist die Entwicklung eines Leitfadens, der die unteren Forstbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen über das Thema Lokale Agenda 21 informiert sowie zu einer Beteiligung an Lokalen Agenda-Prozessen motiviert. Der Inhalt des Leitfadens basiert auf einer Untersuchung bei den unteren Forstbehörden des Landes Nordrhein-Westfalen und der Aanalyse von Agenda-Prozessen, in denen die Themen Wald, Forstwirtschaft oder Holz behandelt werden bzw. Vertreter der Forstwirtschaft beteiligt sind.
Literatur:
Dissertation von Florian Zormaier

Entscheidungsverhalten von Forstbetriebsleitern

Es werden mit Hilfe der Daten der Bundeswaldinventur Bestandestypen und deren Verteilung in Modellbetrieben auf Wuchsgebietsebene nachgebildet. Um die Bestandesstrukturen eines Modellbetriebs überschaubar darstellen zu können, wird ein Algorithmus entworfen, welcher mit sechs bis zwölf Bestandestypen ein Wuchsgebiet beschreibt. Untersucht wird weiter, inwieweit sich real existierende Betriebsleiter auf der Basis ihres ihr Denk- und Handlungsmuster zu bestimmten Typen zusammenfassen lassen. Dabei werden die Modellbetriebe mit den ermittelten Betriebsleitertypen in einem Modell verbunden. Für einen Zeitraum von 20 bis 40 Jahren soll das Handeln der verschiedenen Betriebsleitertypen in den Modellbeständen nachvollzogen werden. Ein Vergleich der Bestandesstrukturen schließt das Projekt ab.
Literatur:
Dissertation von Christian Duschl

Mobilisierungsstudie Holz

Ziel der Studie war es, durch die Betrachtung von Waldbesitzern und deren Organisationen (Waldbesitzervereinigung, Forstbetriebsgemeinschaft) Möglichkeiten der Holzbereitstellung aus dem Kleinprivatwald aufzuzeigen.

Erarbeitung von Evaluierungsunterlagen für Maßnahmen im Bereich der Waldpädagogik

Ziel des Forschungsprojektes ist, Instrumente zur Evaluierung der Wirkungen waldpädagogischer Maßnahmen für die forstliche Bildungsarbeit bereit zu stellen. Durch einen intensiven, moderierten Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis (Workshops) wird die Anwendungsorientierung der Evaluierungsinstrumente gewährleistet. Die Evaluierungsinstrumente werden im Anhalt an die für die Praxis entwickelte Loseblattsammlung des Ordners „Forstliche Bildungsarbeit“ (1998) der Bayerischen Staatsforstverwaltung erarbeitet und ermöglichen dadurch eine unmittelbare Umsetzung.

Jahr 1999

Die Zertifizierung von Tropenholz - Die Betrachtung des politischen Prozesses der Umsetzung in Deutschland

Welche Prozesse führen dazu, dass die Konsumenten zertifiziertes Tropenholz annehmen bzw. ablehnen. Dazu wird die Rolle der Medien und die der politischen Akteure sowie ihr Verhalten (strategische Allianzen, Advocacy-Koalitionen) untersucht. Weitere Abläufe, wie der Zertifizierungsprozess von deutschen Hölzern sowie die internationalen Geschehnisse werden eingebracht.
Literatur:
Dissertation von Ulli Klins

Entwicklung eines "Forstbarometers" als Informationssystem über die forstrelevante öffentliche Meinung in Bayern

Auf der Basis von Meinungsumfragen aus unterschiedlichen, für die Forstwirtschaft relevanten Gesellschaftsbereichen sowie gezielt in Auftrag gegebenen Zusatzbefragungen wird die Datenbank "Forstbarometer" entwickelt. Diese dient als Hilfsinstrument, um die Strategieplanung und Öffentlichkeitsarbeit der Forstwirtschaft zu optimieren. Wöchentlich durchgeführten Befragungen des FORSA Instituts, die den Verlauf der von der Gesellschaft als wichtig erachteten Themen beschreiben, lassen Rückschlüsse auf so genannte "forstliche Fenster" zu. Diese stellen die jeweils günstigen Zeitpunkte dar, um über die Medien bestimmte forstliche Themen und Argumente in die Öffentlichkeit zu tragen. Die bisher durchgeführte Öffentlichkeitsarbeit der Staatsforstverwaltung wird auf ihre Eignung und Wirkung überprüft. Dabei werden schwerpunktmäßig jene Bereiche untersucht, in denen der Einsatz des "Forstbarometers" die Effektivität der Maßnahmen forstlicher Öffentlichkeitsarbeit erhöhen kann.
Literatur:
Dissertation von Bernhard Pauli

Jahr 1997

Das Schlachthausparadox

Das Projekt untersuchte die These, dass die Bevölkerung sowohl Wald als auch Holz(produkte) positiv berwertet, die Forstwirtschaft dagegen negativ. Dies entspräche dem Schlachthaus, das die Bevölkerung ausblendet, wenn sie an Fleisch bzw. Landwirtschaft denkt.
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